Freitag, 03.07.2020,
unterrichtsfrei
(keine Sprechstunden)

Ab Viertel vor Sieben

Am 14. Dezember 2018 fand das alljährliche Jahresabschlussfest statt.

Mit einem Auftakt aus Wortbeiträgen und Liedern dankte die Schulleitung pünktlich um Viertel vor Sieben im Großen Konferenzraum vor allem denjenigen, die im Schulalltag für das reibungslose Funktionieren sorgen. Darüber hinaus galt der besondere Dank den Kooperationspartner*innen und der Adolf-Reichwein-Schule.

Vom Inhalt her waren die Worte des Schulleiters Armin Bothur vor allem besinnlich: Passend zur Uhrzeit deklamierte er einen Liedtext von Reinhard May, der den Kontrast zu den Vorweihnachtstagen der Kinderzeit und den Erfordernissen des Alltages thematisiert. Gerade in den Abendstunden tauchen die Erinnerungen diese Kindertage in ein unwiederbringliches Licht, und sind Sehnsuchtsmomente und Erinnerungsschatz zu gleich. Die Wege – so sagt der Text - gingen eben nicht immer geradeaus, und sogar der Zaubertrank der Weihnachtsfeier und ihr Lichterglanz in den Städten und Straßen wirke bei den meisten Menschen nicht mehr so stark wie früher. Das gelte natürlich auch für das Nach-Hause-Kommen allgemein, auch dann, wenn es – wie für viele unserer Studierenden aus anderen Ländern oder mit einem anderen Glauben – gar kein Weihnachtsfest gibt.

Die Lieder des Musikkurses drückten vor allem Hoffnung auf Geborgenheit und ein frohes Wiedersehen aus. Unter einem bunten Sternenhimmel klangen sanfte Liebesbekundungen, ehe zum Schluss alle Anwesenden zum Kanon „Bosom of Abraham“ mitswingen konnten.

Doch es war nicht nur Frau Hörgers Musikkurs der Q1 und Q3, der für besinnliche Töne sorgte, denn auch das Duo „Die Fremden“ besang mit Gitarre und einem kurdischen Saiteninstrument die Liebe. Die Worte konnten die meisten Zuhörer*innen wohl nicht verstehen, sehr wohl aber die Gefühle, die der Sänger aus der Klasse R1V auszudrücken vermochte: Denn die Liebe ist eben die Sprache des Herzens. Und darum geht es ja auch beim Weihnachtsfest. Auch wenn der Name des Duos „Die Fremden“ ist – der schöne Liedbeitrag klang alles andere als fremd, sondern passte bestens zur weihnachtlichen Stimmung der Zuhörer*innen.

Anschließend gab es in der Cafeteria ein reich gedecktes Buffet und als zusätzlichen Seelenwärmer eine Feuerschale im Schulhof. Hier konnte, wer wollte, sich zu Gitarrenklängen auch ein Stockbrot brutzeln. Die aufgestellten Laternen sorgten für schönes Licht.

Obwohl das Jahresabschussfest nur einen jahreszeitlichen Bezug zum Weihnachtsfest hat und sich nicht ausschließlich als Weihnachtsfest versteht, gab es natürlich auch eine Bescherung in Form einer Tombola, die zu vielen kreativen Ideen führte. Beispielsweise wurde ein Enten-Hängeregal verschenkt, welches wohl demnächst als Behälter für Rasierpinsel genutzt wird. Die Palette der Geschenke reichte von „Hot Wheel“- Autos bis zu einer keltischen Trommel. Ob es zum Tausch von Geschenken kam, ist nicht überliefert.

Weitergegeben sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank an die vielen Spenderinnen und Spender von Geschenken, süßem und salzigem Fingerfood sowie für die Mithilfe der zahlreichen Weihnachtswichtel und Küchenelfen, die viele Brötchen schmierten. Ohne die vielen fleißigen Hände, die überall geholfen und zugegriffen haben, wäre solch ein schönes Fest nicht möglich. Und – last but not least – danke für das Quiz, das auch für die Kolleginnen und Kollegen gar nicht einfach war.

Bis auf Weiteres: Herzlichen Dank und ein gutes Wiedersehen 2019.

Regina Gedeon


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr dazu unter Datenschutz/Impressum.