KUSS Theaterfestival

Abwechslung im Klausurenstress

Mitten in einer Phase voller Klausuren bot das KUSS Theaterfestival mit dem Stück „KRI“ eine willkommene Unterbrechung für die Studierenden der Q2. Der zweite Theaterbesuch innerhalb von vier Monaten ermöglichte es, den Kopf für einen Moment vom Klausurenstress freizubekommen und sich auf etwas völlig anderes einzulassen.

Im Zentrum des Stücks stand ein Mädchen, das an einer stillgelegten Bushaltestelle wartet und damit die Dynamik des ganzen Ortes durcheinanderbringt. Es war spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Leute auf diese eine Person reagierten. Besonders hängen geblieben ist dabei die Atmosphäre, die durch den starken österreichischen Dialekt erzeugt wurde.

Im Vergleich zu dem Thema, welches zu dieser Zeit abends im regulären Unterricht behandelt worden wäre – die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz –, fühlte sich dieses Stück fast wie eine Zeitreise an. Oder um es auf Englisch zu sagen:
„That was a whole different thing.“

Das Ensemble überzeugte durch große Spielfreude. Besonders die schnellen Rollenwechsel und die eingebauten Gesangseinlagen sorgten für viel Bewegung auf der Bühne. Es war beeindruckend, wie das Ensemble in Sekundenschnelle in ganz verschiedene Charaktere schlüpfte und das Publikum mitnahm.
Nach dem Applaus im TASCH ging es allerdings nicht direkt in den Feierabend. Der Weg führte die Q2 zurück in die Schule, wo der Abend im regulären Deutschunterricht ausklang und der Fokus wieder auf die Vorbereitung der nächsten Klausur rückte.

Q2 beim KUSS-Festival